Riesenbrahmas
Als die zu den Riesenhuhnern zählenden Brahmas im 19. Jahrhundert nach Europa kamen, waren sie erst in England und später auch in Deutschland die „große Mode“ der Rassegeflügelzucht. Vor allem durch ihren sehr breiten und kräftigen Körperbau, den üppigen Feder- und Daunenreichtum, die ausgeglichene Form und reich befiederte Läufe, die massige Gestalt, ihre würdige Haltung und ihre Behäbigkeit wurden sie sehr schnell beliebt. Die Situation durch die beiden Weltkriege wirkte aber der Verbreitung dieser Rasse entgegen, vor allem wegen des beachtlichen Verbrauchs an Futter, das in diesen schweren Zeiten schwer zu beschaffen war. Die ersten Brahmas wurden um 1850 nach Deutschland eingeführt, und zwar die weiß-schwarzcolumbia (damals „helle“ genannt) und die silberfarbig gebänderte (ehemals „dunkle“).


Mittlerweile werden die Brahmas in Deutschland in neun anerkannten Farbschlägen gezüchtet:

  • weiß-schwarzcolumbia,
  • gelb-schwarzcolumbia,
  • gelb-blaucolumbia
  • silberfarbig-gebändert,
  • rebhuhnfarbig-gebändert,
  • blau rebhuhnfarbig-gebändert,
  • blau silberfarbig-gebändert mit Orangerücken
  • blau
  • schwarz


Nachtzucht 05/11



Junghennen 05/11






 

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